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BaföG taumlt - ohne grundlegende Verbesserungen - Richtung Bedeutungslosigkeit

BaföG taumlt - ohne grundlegende Verbesserungen - Richtung Bedeutungslosigkeit

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Weniger Studierende erhalten im Schnitt weniger BAföG-Förderung. Das betrifft vor allem Studierende aus einkommensschwächeren bzw. Nicht-Akademiker-Familien. Eltern und zusätzliche Erwerbstätigkeit müssen die Lücke schließen. Viele Studierende bleiben bei den Eltern wohnen, weil sie sich den Auszug nicht leisten können. Über die Hälfte der Studierenden stellt mittlerweile erst gar keinen BAföG-Antrag mehr, bei den Elternwohner:innen sind es sogar zwei Drittel. Oft ist die Angst vor einer Verschuldung ein wichtiger Grund.


Diese Kernbefunde zeigen, dass das BAföG einer grundlegenden Überarbeitung und Verbesserung bedarf. Ansonsten sinkt die Gefördertenquote in den kommenden Jahren bis 2030 auf einen Wert von unter zehn Prozent. Ansatzpunkte sind höhere Fördersätze und Einkommensfreibeträge, aber auch Ausweitung der Förderungshöchstdauer sowie Vereinfachungen bei Fachwechsel und Leistungsnachweis. Darüber hinaus sollte das BAföG an veränderte Studienrealitäten, wie Teilzeitstudium, Studium in der Mitte des Lebens oder flexibleres Studierverhalten angepasst werden.
 

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