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Lehrkräftebedarf bis 2035: FiBS-Vorausberechnung im Vergleich

Lehrkräftebedarf bis 2035: FiBS-Vorausberechnung im Vergleich

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Innerhalb eines Jahres haben die Bildungsministerkonferenz, die GEW und Klaus Klemm neue Berechnungen zur Entwicklung von Schülerzahlen und Lehrkräftebedarf vorgelegt, deren Ergebnisse erkennbar auseinandergehen. Das heute erschienene FiBS-Forum Nr. 84 aktualisiert unsere Vorausberechnung aus dem Jahr 2024 mit den Ist-Daten bis einschließlich des Schuljahres 2025/26 und stellt sie den anderen Berechnungen gegenüber.

Entscheidend für den Lehrkräftebedarf ist weniger die Zahl der Schüler als der Ersatzbedarf für Lehrkräfte, die den Schuldienst dauerhaft verlassen. Ihr Anteil am Bestand lag seit dem Schuljahr 2015/16 in jedem Jahr zwischen 5,0 und 6,8 Prozent, während der Einstellungsbedarf der KMK, gemessen an unserem Bestandspfad, einer Ersatzrate von nur 3,8 Prozent entspricht.

Bei unveränderten Schüler-Lehrkraft-Relationen und der gemessenen Ersatzbedarfsrate errechnet sich für die allgemeinbildenden Schulen zwischen 2026 und 2035 ein Einstellungsbedarf von 356.570 Lehrkräften. Dem steht nach den Berechnungen der Länder ein Einstellungsangebot von 269.862 Neuabsolvierenden des Vorbereitungsdienstes gegenüber, so dass rund 87.000 Lehrkräfte fehlen würden. Der Mangel konzentriert sich auf die Schulformen der Sekundarstufe I neben dem Gymnasium, auf die rund 82.000 entfallen, während an den Grundschulen ein Überschuss von rund 11.000 Lehrkräften entstehen könnte.

Ausführliche Ergebnisse · FiBS-Forum Nr. 84 als PDF