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Prof. Klaus Hurrelmann

Senior Expert
Prof. Klaus Hurrelmann

Prof. Klaus Hurrelmann

Senior Expert

Wissenschaftliche Schwerpunkte:

Soziologie
Psychologie
Pädagogik
Prävention und Gesundheitsförderung
Gesundheitswissenschaften

Klaus Hurrelmann ist einer der führenden Bildungs- und Sozialisationsforscher Deutschlands und auch als Gesundheitswissenschaftler ausgewiesen. Mit rund 45 Jahren Erfahrung in den Bereichen Soziologie, Psychologie und Pädagogik, unterstützt er mit Wirkung zum 1. April 2020 das FiBS-Team mit seiner umfangreichen Expertise als externer Berater.

1975 habilitierte er sich mit der Schrift „Erziehungssystem und Gesellschaft“ und übernahm anschließend eine Professur für empirische Bildungs- und Sozialisationsforschung an der Universität Essen. 1980 wechselte er im gleichen Gebiet an die Fakultät für Pädagogik der Universität Bielefeld, deren erster Dekan er war. Von 1994 an, mit einer Unterbrechung von fast zehn Jahren, war er als Gründungsdekan der Fakultät für Gesundheitswissenschaften tätig und baute im Auftrag der Weltgesundheitsorganisation ein Kooperationszentrum für Kinder- und Jugendgesundheit auf.

Weiterhin kann er auf eine Vielzahl von Forschungsprojekten zurückblicken. Schwerpunkte waren u.a. familiäre und schulische Bedingungen der Leistungs- und Persönlichkeitsentwicklung, der Zusammenhang von Sozialisation und Gesundheit und die Entwicklung und Evaluation von Präventionsstrategien bei Risikoverhalten wie Gewalt, Sucht und psychosomatischen Gesundheitsstörungen.

Professor Hurrelmann war außerdem Mitglied im Leitungsteam der letzten Shell Jugendstudien und hat nach dem gleichen Format die World Vision Kinderstudien initiiert und mehrfach mit geleitet. Seit 2009 ist Hurrelmann Senior Professor of Public Health and Education an der Hertie School of Governance in Berlin. 2018 erhielt er den Titel eines Ehrendoktors der PH Freiburg.

Hurrelmann hat, teilweise in Kooperation mit Kolleginnen und Kollegen, zahlreiche Lehrbücher publiziert, darunter „Lebensphase Jugend“, „Einführung in die Sozialisationstheorie“, „Gesundheits- und Medizinsoziologie“ und „Einführung in die Kindheitsforschung“.