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Dr. Martin Bittner

Researcher
Dr. Martin Bittner

Dr. Martin Bittner

Researcher
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Dr. Martin Bittner arbeitet seit Juli 2021 als wissenschaftlicher Mitarbeiter am FiBS. Er ist Erziehungswissenschaftlicher mit langjähriger Erfahrung in der qualitativen Bildungsforschung. In seinen Arbeiten fokussiert er auf das Pädagogische der Institutionen und dies sowohl für die Schule und den Unterricht als auch für die Perspektivierung von Randbereichen, wie der Schnittstelle zur Familie, der Ausgestaltung einer sicheren Institution und den Anforderungen in Folge von Globalisierungsprozessen. Darüber hinaus liegt ein Fokus auf der kritischen zuweilen post-kritischen Perspektivierung von Bildungssteuerungsprozessen, die er ethnographisch und diskursanalytisch beschreibt.

Dr. Martin Bittner absolvierte einen Feldforschungsaufenthalt in Indien und verfügt daneben über Einblicke in die Bildungssysteme Großbritanniens, Brasiliens und Russlands. Das Forschungsfeld der Schule dient ihm immer wieder dazu, das Aufwachsen von Kindern und Jugendlichen in seiner institutionellen Verfasstheit zu betrachten. In Deutschland verfügt er über Forschungserfahrungen in der Grundschule, Sekundarschule und beruflichen Bildung.

Das Studium der Erziehungswissenschaft, Sozialpädagogik, Soziologie und Psychologie schloss er an der Freien Universität Berlin mit einer Arbeit zum „Aufstand in den banlieues. Der Versuch einer Verbindung von Diskursanalyse und dokumentarischer Methode“ (2008, Logos Verlag) ab. Nach einigen Jahren im DFG-Exzellenzcluster Languages of Emotion promovierte er 2014 an der Freien Universität Berlin. Seine Doktorarbeit erschien 2015 unter dem Titel „Unterricht machen. Praktiken und Diskurse einer Reformschule.“ (Beltz Juventa) Im Rahmen seiner Anstellungen als wissenschaftlicher Mitarbeiter am DIPF und als Postdoc-Mitarbeiter an der Europa-Universität Flensburg bereitete Dr. Bittner eine kumulative Habilitationsschrift zur „Analyse des Institutionellen pädagogischer Praktiken“ vor. Er verfügt neben universitärer Lehrerfahrung insbesondere über einen breiten methodisch-methodologischen Kenntnisstand für die Bildungsforschung.

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